Winterkorn: Das Automobil steht vor der digitalen Revolution

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Den Golf mit dem Smartphone auf fahrerlose Parkplatzsuche schicken. Dinge, wie diese könnten in Zukunft Wirklichkeit werden. VW-Chef Winterkorn sieht die Autobranche mitten im digitalisierten Umbruch. Foto: Julian Stratenschulte

Wolfsburg - Volkswagen-Chef Martin Winterkorn sieht seine Branche mitten in einem historischen Umbruch.

"Man kann hier durchaus von einer digitalen Revolution beim Automobil sprechen: Alternative Antriebe, automatisiertes Fahren, die vollständige Vernetzung des Automobils, "Big Data", neue Werkstoffe und immer effizientere Produktionsverfahren", sagte Winterkorn in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur vor dem Start der Branchenmesse IAA.

Für den Konzern bedeute der rasante digitale Wandel, alles zu hinterfragen. "Wir sind dabei, Volkswagen ein Stück weit neu zu erfinden."

Winterkorn: Kein Grund für Schwarzmalerei in China

Außerdem äußerte sich der VW-Chef zu der Flaute auf dem weltgrößten Automarkt China. Winterkorn sieht Chinas Krise lediglich als vorübergehende Durststrecke. „Es gibt aus unserer Sicht keinen Grund für Schwarzmalerei. In China warten unverändert Millionen Menschen darauf, ihr erstes eigenes Auto zu kaufen. Die Mittelschicht wächst. Insbesondere im Westen des Landes gibt es riesige Potenziale“, sagte der Vorstandsvorsitzende in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. China normalisiere sich zwar, bleibe für die Wolfsburger aber weiter der wichtigste Wachstumsmarkt. Wegen Absatzrückgängen in China hatte der VW-Konzern Ende Juli sein Absatzziel für 2015 kassieren müssen.

Lebenslauf Martin Winterkorn

Köpfe im VW-Konzernvorstand

2018-Strategie des Konzerns

dpa

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