Wirtschaftsinstitute

Vor Herbstgutachten: Verliert Wachstum an Schwung?

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Was bleibt in der Kasse? Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen mit einem moderaten Aufschwung. Foto: Jens Büttner/Archiv

Berlin - Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute legen heute ihr Herbstgutachten vor. Erwartet wird, dass die Ökonomen die deutsche Wirtschaft weiter im Aufschwung sehen, allerdings nicht mehr so stark wie noch im Frühling vorhergesagt.

So rechnen die Wissenschaftler nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" für das laufende und das kommende Jahr mit einem Wachstum von jeweils 1,8 Prozent. Im Frühjahr waren die Institute für 2015 noch von einem Plus von 2,1 Prozent ausgegangen.

Unverändert werde der Anstieg des Bruttoinlandproduktes vor allem durch den privaten Konsum getragen. Die Zahl der Erwerbstätigen werde auch im kommenden Jahr weiter zunehmen.

Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat aber bereits erklärt, dass durch die hohen Flüchtlingszahlen absehbar die Arbeitslosenzahl wieder steigen dürfte. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" fordern die Ökonomen zudem mehr Investitionen in die Bildung.

dpa

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