Wirtschaftsprüfer überprüfen Opel-Konzept

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Die Bundesregierung lässt das Sanierungskonzept für Opel durchleuchten.

Berlin - Die Bundesregierung lässt das vom US-Autokonzern General Motors (GM) vorgelegte Sanierungskonzept für Opel von Wirtschaftsprüfern kritisch durchleuchten.

Experten von PricewaterhouseCoopers (PwC) sollen ein Gutachten erstellen, bevor Bund und Länder über den GM-Antrag auf eine Staatsbürgschaft von 1,5 Milliarden Euro entscheiden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa am Freitag aus Regierungskreisen. GM hat Hilfen aus dem “Deutschlandfonds“ beantragt, der vom Bund für notleidende Firmen in der Wirtschaftskrise aufgelegt worden war. Fachleute zweifeln, dass Opel die strengen Kriterien erfüllt.

Der Rüsselsheimer Autobauer ist kein Opfer der aktuellen Krise, sondern steckt schon seit Jahren in den roten Zahlen. Auch fürchtet der Bund, dass Hilfen des deutschen Steuerzahlers für Opel am Ende in den Kassen des US-Mutterkonzerns in Detroit landen. GM hat dem Vernehmen nach bisher keine überzeugende Antwort geliefert, wie das verhindert werden soll. GM setzt darauf, dass der Bund für 750 Millionen Euro bürgt. Die andere Hälfte sollen die Opel-Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Rheinland-Pfalz untereinander aufteilen.

dpa

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