Woolworth plant Kaufhaus in jeder Kleinstadt

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Das Kaufhaus Woolworth in der Karl-Marx-Straße in Neukölln in Berlin. Woolworth plant in jeder deutschen Kleinstadt ein Warenhaus.

Düsseldorf - Die Billigkaufhauskette Woolworth plant in jeder deutschen Kleinstadt ein Warenhaus.

“Wir wollen jede Woche eine neue Filiale eröffnen“, sagte Woolworth-Chef Dieter Schindel am Donnerstag in Düsseldorf. Langfristiges Ziel sind 500 Märkte. Woolworth war 2009 insolvent gegangen und im Sommer 2010 von einer Holding um Kik-Gründer Stefan Heinig und Tengelmann-Besitzer Karl-Erivan Haub gekauft worden. Die Gesellschaft in Unna übernahm 4300 Beschäftigte und 158 von ehemals mehr als 300 Filialen.

Das Konzept sieht die Verkleinerung des Sortiments und eine zentrale Logistik am Firmensitz in Unna vor. Das Preissegment bleibe im niedrigen und mittleren Bereich, sagte Schindel. Seit der Übernahme hat Woolworth fünf Filialen neu eröffnet und 350 weitere Mitarbeiter eingestellt. Neben dem Filialausbau sollen 65 Märkte im kommenden Jahr umgebaut werden.

dpa

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