Zimmermädchen im Fall Strauss-Kahn: "Ich weine jeden Tag"

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Nafissatou Diallo am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in New York.

New York - Das Zimmermädchen, das Ex-Währungsfondschef Dominique Strauss-Kahn der versuchten Vergewaltigung beschuldigt, ist am Donnerstag erstmals auf einer Pressekonferenz aufgetreten.

“Ich weine jeden Tag“, sagte Nafissatou Diallo in New York. “Wir können nicht schlafen“, erzählte sie über sich und ihre Tochter. Sie dankte allen Unterstützern, die ihr Mut zugesprochen hätten.

Mitglieder der afrikanischen Gemeinde sicherten der vor zehn Jahren aus dem westafrikanischen Guinea eingewanderten Frau ihre Unterstützung zu: “Wir wollen Gerechtigkeit! Wir fragen nach nichts weniger als Gerechtigkeit.“ Es gebe überall Unterstützer für die 32-Jährige, täglich würden E-Mails, Briefe und Blumen eintreffen.

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Die Frau beschuldigt den Franzosen Strauss-Kahn, sie am 14. Mai in seinem Hotelzimmer nackt überfallen zu haben. Vor vier Wochen waren Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit laut geworden, Strauss-Kahn kam daraufhin auf freien Fuß. Diallos Anwalt Kenneth Thompson sagte jetzt, die Indizien gegen seine Mandantin beruhten auf einem Übersetzungsfehler.

dpa

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