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Wirtschaft: Tiefste Rezession der Nachkriegsgeschichte

Wiesbaden - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im ersten Quartal 2009 um 3,8 Prozent gesunken. Damit steckt Deutschland in der tiefsten Rezession der Nachkriegsgeschichte.

Dies teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit und bestätigte damit eine erste Prognose von Mitte Mai. Der Rückgang war der vierte gegenüber einem Vorquartal und mit Abstand der größte seit Beginn vierteljährlichen Erhebung im Jahre 1970.

Wichtigste Ursache für den Rückgang der Wirtschaftsleistung waren die Entwicklungen bei den Im- und Exporten. Die Exporte sanken um 9,7 Prozent, während die Importe lediglich um 5,4 Prozent zurückgingen. Kennzeichnend für die schwache Entwicklung seien zudem mit minus 7,9 Prozent stark rückläufige Investitionen gewesen.

In Maschinen, Geräte und Fahrzeuge hätten die Unternehmen sogar 16,2 Prozent weniger als im letzten Quartal 2008 investiert. Der Rückgang der Bauinvestitionen sei dagegen mit einem Minus von 2,6 Prozent vergleichsweise gering ausgefallen. Positive Impulse kamen lediglich von den privaten und staatlichen Konsumausgaben, die um 0,5 beziehungsweise um 0,3 Prozent stiegen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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