BMW erneut in den roten Zahlen

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Vor Zinsen und Steuern lag das Minus bei 55 Millionen Euro.

München - Der Autobauer BMW ist im ersten Quartal wegen der Absatzkrise am Automarkt erneut in die roten Zahlen gefahren.

Unterm Strich fiel zwischen Januar und Ende März ein Verlust von 152 Millionen Euro an, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte.

Im vergangenen Jahr hatte BMW noch 487 Millionen Euro verdient.

Vor Zinsen und Steuern lag das Minus bei 55 Millionen Euro nach einem Gewinn von 827 Millionen vor einem Jahr. Der Umsatz sank um 13,4 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Damit schnitten die Münchner aber immer noch besser ab als von den meisten Analysten erwartet.

Eine Prognose für 2009 wagte BMW nach wie vor nicht. Der Absatz werde aber wie bereits angekündigt unter dem Niveau von 2008 liegen, als gut 1,4 Millionen Fahrzeuge verkauft worden waren.

Die Absatzzahlen sind seit Herbst auf beispielloser Talfahrt. Im ersten Quartal sank der Absatz der drei Auto-Marken BMW, Mini und Rolls- Royce um 21,2 Prozent auf 277 264 Fahrzeuge. Staatliche Hilfen wie die Abwrackprämie in Deutschland nutzten BMW bisher nur wenig. Aufwärtsgehen dürfte es erst wieder ab 2010. Dann hofft BMW auf einen Schub durch neue Modelle wie den kleinen Geländewagen X1.

dpa

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